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	<title>Prostitution</title>
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	<description>Aspekte der käuflichen Liebe</description>
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		<title>Versicherungsmöglichkeiten für Prostituierte</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:44:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit der Legalisierung der Prostitution im Jahr 2001 ist es den Arbeitnehmerinnen möglich als Prostituierte einem sozialpflichtigen Beruf auszuüben. Sollte eine Prostituierte fest angestellt sein, hat sie, durch die monatlichen Sozialabgaben, Anspruch auf eine gesetzliche Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung wie jeder andere festangestellte Arbeitnehmer auch. Das hat den Vorteil, dass eine Prostituierte für ihre Sozialversicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Legalisierung der Prostitution im Jahr 2001 ist es den Arbeitnehmerinnen möglich als Prostituierte einem sozialpflichtigen Beruf auszuüben.<br />
Sollte eine Prostituierte fest angestellt sein, hat sie, durch die monatlichen Sozialabgaben, Anspruch auf eine gesetzliche Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung wie jeder andere festangestellte Arbeitnehmer auch.<br />
Das hat den Vorteil, dass eine Prostituierte für ihre Sozialversicherung selber aufkommt und nicht mehr zwangläufig dem Staat zur Last fällt, sollte sie ihrer Tätigkeit nicht nachgehen können aufgrund einer Krankheit oder Kundenmangel.<br />
Durch die wechselnden Arbeitsorte und Tätigkeiten nimmt kaum eine Prostituierte diese Möglichkeiten wahr bzw. Festanstellungen werden kaum angeboten. Ebenso arbeiten die meisten Frauen nur kurzzeitig etwa 1,5 Jahren in diesem Beruf, so dass diese gerne darauf verzichten, dass dieses irgendwo auf dem Papier bekannt wird.<br />
Eine Alternative zur gesetzlichen Vorsorge ist die private. Privat versichern sollten bzw. müssen sich auch Selbstständige, da diese für gewöhnlich keinen Anspruch auf die gesetzlichen Vorsorgeleistungen haben.<br />
Eine Krankenversicherung kann privat abgeschlossen werden. Wobei einige Anbieter Sex-Dienstleister, aufgrund der erhöhten Gefahr von Infektionen usw., nicht aufnehmen.<br />
Ebenso ist eine private Altersvorsorge möglich. Hierbei stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Daher ist es ratsam sich eingehend bei einem Fachmann zu informieren.<br />
Um die Versicherungsbedürfnisse von Prostituierten genau abzusichern gibt es Versicherungsagenturen, die sich auf diesen Berufszweig spezialisiert haben und einen rundum Service in Sachen Versicherung anbieten.<br />
Eine private Absicherung gegen Arbeitslosigkeit hingegen existiert nicht. Des Weiteren sind Prostituierte bei der Arbeitsagentur sehr schwer vermittelbar, so dass von dort kaum Hilfe zu erwarten ist im Falle einer Arbeitslosigkeit.<br />
Ebenso gibt es bundesweit lediglich ein Programm der Arbeitsagentur, welches den Ausstieg aus der Prostitution fördert.<br />
Eine Umschulung der betroffenen ist kaum möglich, da diese oftmals nie einen Beruf gelernt haben oder sogar keinen Schulabschluss vorweisen können.</p>
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		<title>Formen von Prostitution</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:44:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt zahlreiche Formen der Prostitution, so dass nahezu jedes Bedürfnis der Kundschaft befriedigt werden kann. Die bekanntesten Formen sind wohl der Bordellbesuch und die öffentliche Anbietung (Straßenstrich). Ein Bordell ist ein spezielles Haus in dem über einen Kontaktraum der Sexualpartner ausgewählt wird. Ist die Wahl getroffen zieht man sich in einem separaten Raum zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Formen der Prostitution, so dass nahezu jedes Bedürfnis der Kundschaft befriedigt werden kann.<br />
Die bekanntesten Formen sind wohl der Bordellbesuch und die öffentliche Anbietung (Straßenstrich). </p>
<p>Ein Bordell ist ein spezielles Haus in dem über einen Kontaktraum der Sexualpartner ausgewählt wird. Ist die Wahl getroffen zieht man sich in einem separaten Raum zurück um das Geschäft zu tätigen. Varianten dieser Art sind z.B. Laufhäuser und Gebäude mit Schaufenster im Erdgeschoss in dem sich die Dienstleister anbieten.<br />
Die öffentliche Anbietung erfolgt zumeist auf öffentlichen, speziell dafür vorgesehenen Orten wie z.B. eine bestimmte Straße oder Platz. Diese Orte sind meistens leicht einsehbar um Kunden anzulocken. Als Variante dazu zählen die Anbietungen in Restaurant, Bars usw. Eine neue Möglichkeit ist die so genannte Verrichtungsbox. Die Dienstleistung findet dabei für gewöhnliche entweder in einem Stundenhotel oder im Auto statt. </p>
<p>Allerdings gibt es noch einige andere Möglichkeiten die jeweiligen Sex-Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.<br />
So kann z.B. über eine Agentur per Anruf der gewünschte Sexualpartner bzw. Partnerin gebucht werden oder die Prostituierte wird direkt angerufen. Diese erscheint dann zum vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt. Für gewöhnlich finden bei dieser Form Hausbesuche statt oder das Treffen wird in einem Hotel oder andere eigens dafür angemieteten Räumlichkeiten vollzogen.<br />
Eine weitere Möglichkeit sind die so genannten Modellwohnungen. Dort mieten Prostituierte ein Zimmer um in diesem ihrer Arbeit nachzugehen. Beliebt sind auch Terminwohnungen und Reiseprostitution. Hierbei mieten Anbieter/innen für eine bestimmte Zeit das Zimmer, da diese nach einem gewissen Zeitraum für gewöhnlich weiterziehen.<br />
Wohnwagen findet man häufiger in ländlichen Gegenden auf Parkplätzen an Land- oder Bundestraßen. Manchmal auch auf Autobahnraststätten oder Feldwegmündungen. Hier warten die Sexarbeiterinnen im Wohnwagen auf ihre Kundschaft.<br />
Der Partytreff zielt hingegen nicht nur auf das Vergnügen von einzelnen Freiern ab. Hierbei treffen Prostituierte und Kunden in wohnlicher Atmosphäre aufeinander. Es besteht dann die Möglichkeit sich entweder in einen separaten Raum oder auf eine so genannte Spielwiese zurückzuziehen. Hierbei kann und soll es vorkommen, dass sich mehrere Paare zeitgleich auf der Spielwiese vergnügen und es unter Umständen sogar zum Gruppensex kommt. Der Freier bezahlt für gewöhnlich anfangs einen Pauschalbetrag in dem häufig Zusatzleistungen wie z.B. ein Büfett, Getränke usw. inbegriffen sind. Ebenso werden meistens in deutschen Partytreffs zusätzlich Massagen, Sauna-Gänge usw. inklusive angeboten. </p>
<p>Spezielle Formen der Prostitution<br />
Eine ganz spezielle Form der Prostitution ist das Angebot der Surrogatpartner, auch Sexualassistenz oder Sexualbegleitung genannt. Hierbei handelt es sich um Ersatzpartner, die Menschen mit Behinderungen oder Menschen, denen ein Partner zum erfolgreichen Abschluss einer Sexualtherapie der Partner fehlt, helfen ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Der Ersatz eines Partners in der Sexualtherapie könnte z.B. dahingehend wichtig sein, um das Vertrauen bei einer Potenzschwäche zu stärken.<br />
Diese Dienstleister haben sich häufig auf diese besonderen Bedürfnisse spezialisiert oder sich therapeutisch dahingehend schulen lassen. Anders als z.B. in den Niederlanden werden die Kosten für diese Dienstleistungen nicht von den Krankenkassen übernommen. </p>
<p>Eine weitere besondere Form der Prostitution sind Dienstleistungen im Bereich SM. Die Bedürfnisse und die Befriedigung bauen hierbei auf Strenge und Schmerz auf. Dabei ist ebenso immer ein Part aktiv und dominierende, während der andere Partner passiv und demütig sind. Die aktiven werden hierbei nicht Prostituierte, sondern Domina bzw. Dominus genannt. Der passive Teil wird als Sklave bzw. Sklavia bezeichnet. Die SM-Szene selber zählt sich dabei nicht zur herkömmlichen Prostitution.</p>
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